Unsere Praxis-Schwerpunkte

Krankengymnastik

Sie stellt die klassische Bewegungstherapie dar, Bewegungsdefizite unterschiedlicher Körperregionen, die zu Fehl- bzw. Schonhaltung, Versteifung, Schmerzen oder Durchblutungsstörungen führen, zu beseitigen bzw. zu regulieren.

Orthopädische KG

Sie wird manuell, passiv oder aktiv-gegen-Widerstand auf einer Behandlungsliege oder Bodenmatte mit oder ohne Hilfsmittel(Ball, Stab, Gummi usw.) ausgeführt. Ihr Ziel liegt in der Förderung der Beweglichkeit, der Schmerzreduktion und der Kraft und in der Korrektur der Fehlhaltung.

Neurophysiologische KG

Man bedient sich der eigenen nervlichen Steuerung des Körpers und regt diese in der durch Lähmung geschwächten Muskulatur an. – Bobath-Behandlung

Oder man reizt den gelähmten bzw. geschwächten Muskel über Muskelgruppen, um ihn mit Hilfe dieser Muskeln zu unterstützen und in seiner Tätigkeit anzuregen – PNF-Behandlung

Das Ziel der Neurophysiologischen KG liegt darin, das gelähmte System mit Hilfe dieser beiden Methoden wieder zu aktivieren.

Atemtherapie

Hiermit bewegt man das Zwerchfell, die Zwischen-Rippen-Muskulatur und Teile der Halsmuskulatur zum Ziel der Atmungsverstärkung. Man therapiert in ganz bestimmten Körperlagerungen, mittels Organtechniken (Zwerchfellatmung, Lippenbremse, Summen von Tönen usw.), und in Zeitintervallen.

Beckenbodengymnastik

Man therapiert die Schließmuskeln der Ausscheidungsorgane, die Steuerungsmuskulatur des Beckens und Funktionsstörungen der Blase, der Prostata, des Enddarms und der Gebärmutter, evtl. auch der Hüfte.

Man lernt bestimmte Beckenbodenmuskeln gezielt zu anzuspannen und loszulassen.

Manuelle Therapie

Eine Therapie zur speziellen Mobilisation und Manipulation von Gelenken, die direkt gelenknah ausgführt wird. Während die Krankengymnastik mit Hebeltechniken(„osteokinematisch“) Gelenke mobilisiert, erreicht man die Mobilisation durch MT mit Gleittechniken im Gelenk(„arthrokinematisch“). Man spricht von translatorischen Techniken. Sie dienen zum schmerzarmen Lösen von steifen Gelenken.

Massage

Klassische Massagetherapie – KMT

Eine der ältesten und am längsten bekannte Therapie. Sie wird mit bis zu fünf verschiedenen Handgriffen manuell ausgeführt.

Bindegewebsmassage – BGM (eigentlich richtiger: Reflexzonenmassage)

Es wird mit einer Finger-Zugtechnik in der Haut behandelt.

Hier therapiert man Zonen der Rückenmarksnerven, die einen Hautbereich, einen Muskelbereich und ein Organ versorgen.

Über den Zugreiz in der Haut kann man so reflektorisch über Haut das Organ oder den Muskel therapieren.

Fuß-Reflexzonen-Massage

Es werden ausschließlich an der Fußsohle die fünf Energiebahnen aus der traditionellen chinesischen Medizin, besser bekannt als Meridiane, behandelt.

Diese Massage dient auch der reflektorischen Organtherapie.

Manuelle Lymphdrainage

Das Lymphgefäßsystem, vereinfacht dargestellt, ist ein Adersystem, das parallel zum Blutkreislauf auch im ganzen Körper und in allen Gewebezwischenräumen verteilt liegt. Im Unterschied zum Blutkreislauf beginnt es aber außen in der Peripherie am Körper und läuft zum Zentrum des Körpers zurück, während der Blutkreislauf im Zentrum des Körpers am Herz beginnt und sich nach außen verteilt.

Zwischen diesen beiden Gefäßsystemen besteht ein ständiger Flüssigkeitsaustausch, der mittels Blut- und Gewebseiweißen(Proteinen) bewegt wird. Bevor die Lymphflüssigkeit ganz zurück in den Blutkreislauf aufgenommen wird, durchwandert sie die, an uns bekannten Körperstellen liegenden, Lymphknoten (oft falsch auch „Lymphdrüsen“ genannt). Sie dient der Entstauung von Geweben und zur Abschwellung und bleibt unerlässlich bei Krebserkrankungen, bei denen operierte und befallene Lymphknoten den Abflussweg „verstopfen“.

Auch Venenerkrankungen erzeugen oft „Wasser in den Beinen“, das man mittels der MLD wirkungsvoll abdrainieren und Stauungs-Schwellungen nach Operationen werden ebenfalls damit behandelt, um die Körperbeweglichkeit wieder zu verbessern.

Wärmetherapien

Heißluft – HL

Wir bieten eine 10-15minütige Vorerwärmung des zu behandelnden Gebietes mittels Rotlicht- und Infrarotstrahlern an.Sie dient der allgemeinen Körperentspannung und Förderung der Oberflächendurchblutung.

Kältetherapien

Eisabreibung mit Eis-Lolly

Mittels tiefgefrorenen Eislutschern in Joghurtbechergröße wird das Gelenk vor einer Krankengymnastik abgerieben.

Kinesio-Tape

Diese neuzeitliche Behandlungsform dient dazu, einzelne Muskeln, Bänder und Sehnenansätze im Bewegungsapparat in ihrer aktiven Bewegung zu unterstützen, das System zu stabilisieren oder zu entlasten. Mit seiner eigenen „Stretching-Wirkung“ durch 10%ige Elastizität des Tapes kann man die Anspannung eines Muskels während der Bewegung fördern oder den Muskel bei seiner Entspannung behilflich sein. Die Tapes werden in ihrer Funktion je nach seiner Aufgabe farbig unterschieden, damit man die entspannende, kräftig unterstützende oder Bänder stabilisierende Funktion in einer gemeinsamen Klebeanlage erkennt.

Wirbelsäulengymnastik

Sie alle kennen das Wort „abwechslungsreich“. Wir verbinden damit Laune, Mannigfaltigkeit, Streuungsbreite, Unbeständigkeit und Variabilität und vieles mehr.

Im Gesundheitswesen benutzt man das Wort meist in der Ernährung und in der Freizeitunterhaltung.

In unserer Praxis zeigen wir Ihnen Abwechslungsreichtum in den Alltagsbewegungen. Das richtige Bewegen jeden Tag und bei jeder Tätigkeit, aber auch die notwendige Pause hält Ihren Bewegungsapparat im Körper fit und leistungsfähig.

Gezielte Übungen der Muskulatur steigern die Kondition, mobilisieren die Gelenke, kräftigen Ihren Körper, machen ihn elastischer, ausdauernder und widerstandsfähiger.

Und die Laune kommt in der Gruppe von 8-12 Teilnehmern unserer Kurse auch nicht zu kurz.

Unsere Kurse sind zertifiziert und werden von den Krankenkassen gemäß gesetzlichen Vorgaben erstattet.

Osteopathie

Diese Behandlung wird bei uns nach einer individuellen gründlichen Anamnese, Sicht- und Tastdiagnose rein nur mit den Händen ausgeführt. Das Behandlungskonzept und die Diagnose sehen den Körper in seiner Funktion und seiner strukturellen Zusammensetzung als Ganzes und betrachten die einzelnen Strukturen (Nerven, Gelenke, Muskeln, Bindegewebe, Eingeweide und Flüssigkeiten) als einen zusammenhängenden Halte-und Bewegungsapparat.

Das Ziel liegt darin, nach Erkennen der Symptome(Beschwerden) über diesen Zusammenhang der Strukturen den Grund der Störung herauszufinden und damit auch die Symptome(Beschwerden) hingehend zum Wohlbefinden zu lindern.

Diese Therapie eignet sich für alle Altersgruppen.

Rechtlich begründet weisen wir bezüglich der Osteopathie ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dieser Therapieform nicht um ein medizinisch wissenschaftlich nachgewiesenes Therapieverfahren handelt.Von der Schulmedizin wird Osteopathie wissenschaftlich nicht anerkannt! Die oben getroffenen Aussagen über die Eigenschaft und Wirkung der Osteopathie sowie deren Verfahrensweisen beruhen auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir in unserer Ausbildung und den Behandlungen selbst machten. Wir distanzieren uns hiermit ganz deutlich von jeglichem Heilversprechen und der Garantie, Ihr Wohlbefinden oder etwaige Linderungen durch Osteopathie bestimmt zu erreichen! Außerdem weisen wir deutlich daraufhin, dass es sich auf unserer Homepage nur um eine Information, „Was Osteopathie bedeutet“, handelt und nicht dem Versuch, Krankheiten damit selbst zu erkennen und zu therapieren! Die obige Information über die Osteopathie stellt weder ein vertragliches Angebot noch eine Beratung dar. Eine Untersuchung oder Diagnose durch einen korrekt ausgebildeten Therapeuten bleibt unbedingt erforderlich!

Diese Behandlung kann in unserer Praxis grundsätzlich nur privat liquidiert werden! Einige Gesetzliche Krankenkassen übernehmen teilweise die Kosten dafür. Patienten, die diese Therapie von einer Krankenkasse oder Privaten Versicherung bezuschusst bzw. erstattet bekommen möchten, benötigen eine Privatverordnung von einem Arzt auf dem zurzeit aktuellen hellblauen DinA6-Rezeptformular. Es bestehen ebenfalls Positionen zur Abrechnung von Osteopathie im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH).

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die Kostenerstattungsmöglichkeiten bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrer (Zusatz)Versicherung.